Auszug aus der SZ vom 20. Oktober 2017, leicht gekürzt:

Es gibt Momente im Leben, da darf man seine geliebten Mitmenschen schon mal um den Nachtschlaf bringen. Vorallem dann wenn sie so einzigartig sind. Monique Ruscher-Mohn hat am Dienstagabend zum Telefon gegriffen und Ehemann sowie Vater Henner gleichermaßen aus dem Bett zu holen. " Ich mußte es einfach tun, nachdem gegen 23 Uhr feststand, dass ich mit dem Siegerpokal nach Hause fahren werde." strahlt Monique. 

Dass die Tochter des gleichnamigen Ladeninhabers mit Geschäften in Coswig, Meißen und Großenhain gewissermaßen mit Sportartikeln jeglicher art aufgewachsen ist, mag Ihre Chancen verbessert haben. Angesichts von zunächst 1600 Teilnehmern und schließlich 39 Konkurrenten im Finale mußte Monique Ruscher-Mohn  aber mit einer Vielzahl fachlicher Kenntnisse aufwarten.

Immerhin: Der Supercup der deutschen Sportfachverkäufer gilt seit 1985 als Europas größte Verkaufs-und Schulungsveranstaltung der Branche.  Zu Beginn des Supercups durchliefen alle Finalteilnehmer einen Messe-Schnelldurchlauf mit 15 Lieferanten, am Montag einen schriftlichen Test mit 150 Fragen und anschließend die praktische Prüfung mit inszinierten Verkaufsgesprächen. Bei diesen galt es innerhalb einer vorgegeben Zeit die Jury, bestehend auf Vertretern der anwesenden Marken, mit Fachkenntnis, Freundlichkeit und Kompetenz zu überzeugen.

 Mit dem Gewinn des Supercups zählt Monique Ruscher-Mohn zu jenen drei Frauen, die in der 32 jährigen Wettbewerbsgeschichte den begehrten Siegerpokal mit nach Hause nehmen durfte.